Erweiterung 03 — Qualität & SEO

Website Guardian

Überwacht Contao-Websites automatisch auf technische Fehler, SEO-Mängel, Performance-Probleme und Barrierefreiheit — und verlinkt jeden Befund direkt auf die Stelle im Backend, an der er behoben wird.

Contao ≥ 5.3 · läuft vollständig in der eigenen Installation — kein Cloud-Dienst

Ein eingebauter Crawler prüft die gesamte Website regelmäßig im Hintergrund oder auf Knopfdruck — wahlweise die ganze Installation oder einen einzelnen Seitenbaum, je nach Edition bis zu 50.000 Seiten pro Durchlauf, auch auf Shared Hosting.

Was es prüft

Neun Prüfbereiche, ein Gesundheits-Score.

Erreichbarkeit & HTTP

Fehlerseiten, Weiterleitungsketten, ablaufende SSL-Zertifikate, unsichere Inhalte (Mixed Content).

Links

Defekte interne und externe Links — externe Ziele werden schonend und gecacht geprüft.

Inhalte

Vergessene Platzhaltertexte, leere veröffentlichte Inhaltselemente, zu dünne Seiten.

Bilder & Medien

Fehlende Alternativtexte, übergroße Dateien, kaputte Bildquellen.

SEO On-Page

Titel, Beschreibungen, Überschriftenstruktur, Canonical, Indexierbarkeit, Sitemap-Abgleich, hreflang, Duplicate Content.

Interne Verlinkung

Klicktiefe, schlecht angebundene Seiten, nichtssagende Linktexte — auf Basis eines vollständigen Link-Graphen.

Performance

Seitengewicht, render-blockierende Ressourcen, echte Google-Messwerte (Core Web Vitals, Lighthouse) und Felddaten der eigenen Besucher.

Barrierefreiheit

Seiten-Audit mit axe-core per Klick — läuft im Browser der Redakteurin, ohne Zusatzsoftware auf dem Server.

Datenschutz

Cookie-Inventar aus echten Besuchen: welche Cookies die Seite tatsächlich setzt, inklusive per JavaScript nachgeladener.

Das Dashboard im Backend

Website-Guardian-Dashboard im Contao-Backend: Gesundheits-Score 81 von 100, offene Befunde nach Schweregrad, Score-Verlauf, Problem-Seiten und letzte Scans
Gesundheits-Score 0–100 mit Verlauf, Befunde nach Schweregrad, Top-Problem-Seiten und Scan-Historie — direkt im Contao-Backend.

Verstehen, beheben, berichten

Verstehen und beheben: Jeder Befund trägt einen „Fix it“-Link zum verursachenden Objekt, lässt sich bestätigen, begründet ignorieren oder einem Redakteur zuweisen — und verschwindet automatisch, sobald ein Scan das Problem nicht mehr vorfindet.

Berichten und alarmieren: E-Mail-Zusammenfassungen, Vergleichsberichte zwischen zwei Scans (im Backend und als PDF, auf Wunsch im eigenen Branding), Regressions-Alarme bei Score-Einbrüchen und ablaufende Freigabelinks für Kunden ohne Backend-Zugang.

In die Pipeline: Kommandozeilen-Befehle mit Exit-Codes machen Website Guardian zum Qualitäts-Gate im Deployment — ein Release, das die Website verschlechtert, fällt auf, bevor es jemand merkt.

Anpassbar und fair lizenziert: Jede Prüfung lässt sich global oder je Website abschalten, Schwellwerte sind einstellbar, die Contao-Rechteverwaltung greift durchgängig. Läuft die Lizenz ab, bleiben alle Daten lesbar — es starten nur keine neuen Scans mehr.

Vier Editionen

Editionen von Website Guardian mit enthaltenen Prüfgruppen und maximaler Seitenzahl je Scan
Edition Enthält Max. Seiten je Scan
Core Erreichbarkeit & HTTP, Links, Inhalte, Bilder & Medien 2.000
SEO Core + SEO On-Page, Performance 10.000
Complete SEO + Barrierefreiheit, Technik/Sicherheit/Datenschutz 25.000
Agency Complete + White-Label, Freigabelinks, CI-Gate-Report, Aufgabenzuweisung, mehrmals tägliche Scans 50.000

Als Qualitäts-Gate im Deployment

plaintext
$ vendor/bin/contao-console thinktank:website-guardian:scan
$ vendor/bin/contao-console thinktank:website-guardian:report --fail-below=80

Overall score: 81/100 (10 open findings, 0 critical)
Exit code: 0 — deployment may proceed

Kein Ziel

Was es bewusst nicht ist.

Diese Grenzen sind Produktentscheidungen, keine Lücken — sie halten das Werkzeug ehrlich und den Betrieb einfach.

Kein Uptime-Monitoring

Website Guardian prüft Qualität, nicht Verfügbarkeit rund um die Uhr.

Kein Keyword-, Ranking- oder Backlink-Tool

Es bewertet die eigene Website, nicht ihre Position bei Google.

Kein rechtsverbindliches Barrierefreiheits-Gutachten

Die automatisierten Prüfungen finden viel, ersetzen aber kein menschliches Audit und keine Rechtsberatung — das sagt auch die Oberfläche so.

Kein automatischer Eingriff in Inhalte

Das Werkzeug findet und verlinkt Probleme; geändert wird nur, was ein Mensch ausdrücklich freigibt.

Kein Cloud-Dienst

Alles läuft und bleibt in der eigenen Contao-Installation — es gibt kein externes Dashboard und keinen Datenabfluss.

Keine unbeaufsichtigte Browser-Prüfung der ganzen Site

Das Barrierefreiheits-Audit läuft heute gezielt pro Seite auf Knopfdruck; der turnusmäßige Voll-Durchlauf ist der geplante Headless-Renderer (siehe Roadmap).

Google-Labordaten nur mit eigenem API-Key

Core-Web-Vitals- und Lighthouse-Werte kommen über die offizielle Google-API; ohne hinterlegten Key laufen alle übrigen Performance-Prüfungen trotzdem.

Roadmap

Was geplant ist.

  • Automatisierter Headless-Renderer. Regelmäßige Barrierefreiheits-Prüfung der gesamten Website ohne manuellen Anstoß — die Weiterführung des heutigen Seiten-Audits.
  • BFSG-Report. Ein Bericht entlang der gesetzlichen Anforderungen; wartet bewusst auf die juristische Prüfung, bevor er etwas verspricht.
  • KI-Assistent. Vorschläge etwa für Titel und Beschreibungen — Übernahme immer nur per ausdrücklicher Bestätigung.
  • Tiefere Contao-Integration. Anbindung an das Notification Center sowie Fix-it-Links in MetaModels- und Isotope-Inhalte.
  • Agentur-Zentrale. Evaluierung einer Übersicht über viele betreute Installationen hinweg (Multi-Site-Dashboard).

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